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Kinder sollen nicht mehr Armutsrisiko sein

Viele Alleinerziehende leben auf wenig gesicherter finanzieller Basis. Nicht vorherrschbare Ereignisse bringen sie in Bedrängnis. Ergänzungsleistungen für Familien sollen Stabilität schaffen.

PD. Eine Szene berührt besonders: Fatima, bald fünfzig und Krankenschwester und Mutter von drei Töchtern, öffnet einen Brief der Sozialbehörde ihrer Innerschweizer Gemeinde. Sie sieht das Malheur auf den ersten Blick: Ihr neuer Antrag auf Alimentenbevorschussung ist abgelehnt. Sie hatte ihr Arbeitspensum erhöht, damit die jüngste Tochter die Schule wechseln und sie das Schulgeld bezahlen kann. Die Mutter arbeitet mehr und hat schlussendlich weniger zur Verfügung. 600 Franken monatlich.

Dieser „Schwelleneffekt“ stand auch im Mittelpunkt eines Gespräches zum Thema Familienarmut, das nach der Vorführung des Dokumentarfilmes „Keine Hand frei“ unlängst im Stattkino in Luzern stattfand. „Ein Systemfehler“ sei es, waren sich die Dokumentarfilmerin Ursula Brunner und Katharina Hubacher, Sozialarbeiterin und Grossstadträtin der Grünen Luzern.

Der Dokumentarfilm „Keine Hand frei“ von Ursula Brunner beleuchtet den Alltag von rund 200‘000 Schweizer Haushalten, jenen von alleinerziehenden Eltern. Viele von ihnen müssen mit beschränkten Mitteln auskommen, ein unerwartetes Ereignis bringt das Budget gravierend durcheinander. Ergänzungsleistungen für Familien brächten, so Hubacher, finanzielle und persönliche Stabilität.

Bereits 1966 hat der Gesetzgeber zur Bekämpfung der Altersarmut die Ergänzungsleistungen (EL) auf Bundesebene eingeführt. Er hat den AHV-Bezügern und AHV-Bezügerinnen einen Rechtsanspruch auf die Deckung des Existenzbedarfs gegeben. Dieses Instrument hat sich bewährt und soll jetzt auch für Familien eingesetzt werden.

Im Kanton Luzern müssen rund 2800 Kinder unter 15 Jahren in Armut leben. Über 60 Prozent der unterstützten Kinder sind nur mit einem Elternteil zusammen. Rund ein Sechstel aller ist auf Sozialhilfe angewiesen. Allgemein gilt: Nach Geburt des ersten Kindes haben Paare weniger Einkommen zur freien Verfügung. Zwei Jahre nach der Erstgeburt verschlechtert sich die finanzielle Lage der Familien weiter. Mit einer Scheidung steigt das Risiko, Sozialhilfe beziehen zu müssen.

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